Infoportal für antifaschistische Kultur und Politik aus Rostock http://ipar.blogsport.de Mon, 15 Mar 2010 21:10:21 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Stimmungsvolle Kundgebung vor der Rostocker Staatsanwaltschaft http://ipar.blogsport.de/2010/03/15/stimmungsvolle-kundgebung-vor-der-rostocker-staatsanwaltschaft/ http://ipar.blogsport.de/2010/03/15/stimmungsvolle-kundgebung-vor-der-rostocker-staatsanwaltschaft/#comments Mon, 15 Mar 2010 20:57:34 +0000 Administrator Antifaschismus http://ipar.blogsport.de/2010/03/15/stimmungsvolle-kundgebung-vor-der-rostocker-staatsanwaltschaft/ Heute Nachmittag, kurz vor 17 Uhr trafen sich mehrere hundert, zumeist junge Menschen, zu einer Kundgebung vor der Rostocker Staatsanwaltschaft. Einen Tag vor der Urteilsverkündung im so genannten „Pölchow-Prozess“ wollten Antifaschst_Innen aus verschiedenen Spektren auf die zunehmende rechte Gewalt und die oft schlampig geführten Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft – nicht nur im Pölchow-Prozess – aufmerksam machen.
Nachdem der Lauti eingeparkt und die Besucher_Innen der Kundgebung am Ort des Geschehens eingetroffen waren, startete die Veranstaltung mit einer kurzen, dafür aber sehr ernste und eindringlichen Eröffnungsrede. Die anschließenden Berichte von Opfern des Naziangriffes im Sommer 2007 und die langsam untergehende Sonne sorgten für stille und große Nachdenklichkeit der Zuhörer_Innen. Sogar einige Polizisten, die offenbar zum Schutz der Straßenbahngleise des sich ganz in der Nähe befindlichen Naziladens „Dickkoepp“ abgestellt waren, ließen ihr Funkgeräte für einen kurzen Moment sinken und lauschten den Aussagen. Die Einizigen, die – wie fast die gesamte Veranstaltung über – blöd griente – waren zwei Neofaschisten die sich ans Ende der Kundgebung stellten (mensch Leute, geht euch mal vernünftige Klamotten kaufen, dieser grässliche weiß-neongrüne Windbreaker sah ja schrecklich aus!).
Als Höhepunkt der Kundgebung spielte dann Feine Sahne Fischfilet – eine Ska-Punk Band aus Mecklenburg-Vorpommern, deren Auftritte mittler Weile schon berühmt sind. Der guten Musik war es dann wohl auch zu verdanken, dass die teilweise recht missmutige Stimmung doch wieder in Fröhlichkeit und Tanzlust umschlug. So konnte mensch dann auch des Öfteren verdutzte Menschen aus den Straßenbahnen gucken sehen, die langsam an der Kundgebung vorbei zog. Nach dem Ende des Konzerts erklärte die Versammlungsleiterin die Veranstaltung für offiziell beendet, jedoch nutzten noch Viele die Möglichkeit, im nahe gelegenen „Peter-Weiß Haus“ heiße VoKü zu mampfen.
Unter Strich bleibt: eine gelungene Kundgebung, ohne größere Komplikationen. Was es genützt hat, wir der morgige Tag zeigen, wenn das Gerichtsurteil gesprochen wird. Wer kann, sollte also unbedingt vor 13 Uhr vor dem Landgericht stehen und den Prozess mitverfolgen! In diesem Sinne:

Keinen Fußbreit den Faschisten! Weder im Gericht, noch anderswo!

Und zum Schluss, um euch einen kleinen Einblick in die Stimmung während des Konzis zu geben, hier einmal Feine Sahne auf YouTube (leider keine Aufnahme von heute) ;-)

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„Rechter Gewalt offensiv entgegentreten“ – Kundgebung vor der Staatsanwaltschaft in Rostock! http://ipar.blogsport.de/2010/03/14/rechter-gewalt-offensiv-entgegentreten-kundgebung-vor-der-staatsanwaltschaft-in-rostock/ http://ipar.blogsport.de/2010/03/14/rechter-gewalt-offensiv-entgegentreten-kundgebung-vor-der-staatsanwaltschaft-in-rostock/#comments Sun, 14 Mar 2010 10:35:33 +0000 Administrator Antifaschismus Veranstaltungen und Demonstrationen http://ipar.blogsport.de/2010/03/14/rechter-gewalt-offensiv-entgegentreten-kundgebung-vor-der-staatsanwaltschaft-in-rostock/ Kundgebung in Rostock: In Rostock wird am 15. März um 17 Uhr vor der Staatsanwaltschaft eine Kundgebung unter dem Motto “Rechter Gewalt offensiv entgegentreten” stattfinden. Anlass ist ein Vorfall, der sich am 30 Juni 2007 ereignete. Etwa 60 Jugendliche, die auf dem Weg zur einer Gegenkundgebung einer NPD-Demonstration waren, wurden von mehr als 100 Nazis angegriffen. Zu Beginn dieses Jahres begann der Prozess gegen drei der Nazis, die mutmaßlich an der Tat beteiligt waren.
Wir rufen dazu auf, den Nazis Paroli zu bieten! Wir sehen nicht tatenlos zu, wie faschistische Gewalt zum Alltag wird, nicht in Mecklenburg-Vorpommern oder sonst wo in Deutschland. Es ist erschreckend erkennen zu müssen, dass die NPD Wahlerfolge im bis zu zweistelligen Prozentbereich bei der letzten Kommunalwahl einfuhr. Setzen wir uns dafür ein, dass dies in Zukunft nicht mehr passiert! Wir wollen eine Welt ohne Faschismus und diesem entgegenzutreten, beginnt mit solchen Aktionen, wie der Kundgebung in der Doberaner Str. 116 vor dem Landgericht. Kommt auch, um zu zeigen, dass wir keine Toleranz gegenüber Nazis und ihre Ideologie haben, die heute oft getarnt, wie z.B. durch Tier- und Umweltschutz oder durch soziale Demagogie, propagiert wird!

Tretet rechter Gewalt offensiv entgegen! Doberaner Str. 116 vor der Staatsanwaltschaft 17 Uhr!

Mehr Infos findet ihr bei der Prozessgruppe Pölchow.

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Kapp-Putsch vor 90 Jahren abgewehrt – eine historische Einordnung http://ipar.blogsport.de/2010/03/10/kapp-putsch-vor-90-jahren-abgewehrt/ http://ipar.blogsport.de/2010/03/10/kapp-putsch-vor-90-jahren-abgewehrt/#comments Wed, 10 Mar 2010 22:06:12 +0000 Administrator Geschichtsaufarbeitung http://ipar.blogsport.de/2010/03/10/kapp-putsch-vor-90-jahren-abgewehrt/ Vor 90 Jahren wurde der reaktionäre Kapp-Putsch konservativ-monarchistischer Kräfte durch einen Generalsstreik erfolgreich abgewehrt. Bis heute gibt es Versuche, die Rolle der militanten Freikorps schönzureden.
Es geschah in den Tagen vom 13. -17. März 1920. Gestützt auf Teile der Reichswehr unter dem Befehl des Generals Lüttwitz in Berlin und Freikorps, wie der „Marinebrigade Erhardt“, versuchten extrem reaktionäre Kräfte unter der Führung von Generallandschaftsdirektor Kapp, die Macht in Deutschland an sich zu reißen. Das Ziel der Putschisten war die Beseitigung der ihnen verhassten „Weimarer Republik“ und mit ihr der Demokratie. Die Erfüllung der Versailler Verträge sollte so verhindert werden, insbesondere die hierin geforderte Auflösung der Freikorps. Die Reaktionäre beschworen damit kurze Zeit nach Kriegsende zugleich die Gefahr einer Wiederaufnahme der Kriegshandlungen durch die Alliierten des 1. Weltkrieges.
Während die Reichswehr sich weigerte, gegen die Putschisten vorzugehen, erzwangen schließlich Massendemonstrationen, Arbeiteraufstände und ein Generalstreik das Scheitern der Machtübernahme durch die Rechtsextremen. In Mecklenburg-Schwerin wurde die demokratisch gewählte Regierung von Kapp-Anhängern verhaftet und an ihre Stelle eine Regierung unter dem Putschisten Dr. Wendehausen eingesetzt. Zum Kampf gegen die rechtsradikalen Meuterer bildeten Vertreter von SPD, USPD, KPD und Gewerkschaften „Aktionsausschüsse“, die den Kampf gegen die Kappisten erfolgreich leiteten. Zu den Maßnahmen der Verteidiger der Republik gehörten Generalstreik, Demonstrationen, die Besetzung wichtiger Einrichtungen und Behörden und die Beschlagnahme illegaler Waffenlager mit Hilfe von Arbeiterbataillonen in einer Stärke von insgesamt etwa 10.000 Personen allein in Mecklenburg-Vorpommern. So wurden beispielsweise bei Katelbogen 700 als „Zeitfreiwillige“ aufgestellte reaktionäre Rostocker Studenten und Offiziere von den Arbeiterbataillonen nach kurzem Gefecht verhaftet. Mit welchen Mitteln die Reaktion gegen Demokraten vorging, wurde am 14. März 1920 in Schwerin deutlich: Kapp-Anhänger erschossen auf einer Demonstration gegen den Putsch 14 Zivilisten, darunter zwei Frauen. Doch die Kraft der vereint agierenden Demokraten war schließlich stärker. Am 17. März mussten die Putschisten aufgeben. Genau ein Jahr nach dem Putsch siegte bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern die SPD. Gemeinsam ergriffen die erfolgreichen Demokraten mit der Landesregierung Maßnahmen, um erneute Putschversuche zu verhindern. Unter Führung von Ministerpräsident Johannes Stelling und dem ihm unterstehendem Polizeichef Oberst Lange wurden Waffenlager der Rechtsradikalen ermittelt und beschlagnahmt. Zugleich wurde der Arbeit rechtsradikaler Organisationen eingeschränkt und später verboten. Der Traum der Demokratiefeinde von einer „weißen Armee“ gegen die Republik erfüllte sich sowenig, wie der zwei Jahre später erfolgte Hitler-Putsch. Das konsequente Handeln der Demokraten hatte nicht nur die Republik gerettet, sondern auch gezeigt, dass Verbote gegen die Feinde der Demokratie ein wirksames Mittel für den Rechtstaat sein können. Diese Konsequenz wäre heute auch gegenüber der verfassungswidrigen NPD notwendig, die die Demokratie abschaffen will und gern die Geschichte in ihrem Sinne umschreibt. Etwa mit einem Antrag im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns zur Darstellung der vermeintlichen Leistungen der Freikorps gegen die „bolschewistische Gefahr“ im Unterricht der Schulen in bewährter Feindbildmanier. Vom Schutz der Republik durch die Demokraten gegen die Putschisten war da kein Wort. Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch – hieß es zu Recht bei Brecht!


Bild: Der „Stosstrupp-Hitler München“ während des Kapp-Putsches 1920

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Geschichtspolitische Konferenz der VVN-BdA am 24. und 25. April 2010 http://ipar.blogsport.de/2010/03/08/geschichtspolitische-konferenz-der-vvn-bda-2010/ http://ipar.blogsport.de/2010/03/08/geschichtspolitische-konferenz-der-vvn-bda-2010/#comments Mon, 08 Mar 2010 18:58:58 +0000 Administrator Antifaschismus Kultur Geschichtsaufarbeitung Veranstaltungen und Demonstrationen http://ipar.blogsport.de/2010/03/08/geschichtspolitische-konferenz-der-vvn-bda-2010/ Das vergangene Jahr der „historischen Jahrestage“ hat es gezeigt: Aus dem Kalten Krieg stammende Thesen wie „rot = braun“ und „Sozialismus = Faschismus = Diktatur“ sind wieder salonfähig und bestimmen die staatliche Geschichts- und Gedenkpolitik. Sie werden bewusst und mit politischem Kalkül propagiert, denn die Deutung der Geschichte zielt auf die Gegenwart.

Antifaschistische Positionen zur Geschichtspolitik …
Als antifaschistische Organisation, die Überlebende des NS-Regimes und AntifaschistInnen nachfolgender Generationen vereint, setzen wir diesem Versuch der Geschichtsrevision unsere Positionen und Erfahrungen entgegen.
Mit namhaften Wissenschaftlern und Antifaschisten wollen wir den „antitotalitäre“ Diskurs in Europa, das Verhältnis von Ursachen und Wirkungen des 2. Weltkrieges, die offenen Fragen der Entschädigung der Opfer der Wehrmacht und die Entwicklung der Gedenkpolitik diskutieren.

… 65 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg
Wir wollen mit der Konferenz ein „Ereignis“ schaffen, das öffentliche Aufmerksamkeit über den üblichen Rahmen hinaus findet.
Die Bundeshauptstadt als Ort der politischen Entscheidung und der Termin zwischen den Feierlichkeiten zur Befreiung der Lager und dem 65. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg sollen dazu beitragen.

Genaue Infos zur Konferenz und Material zum runterladen findet ihr unter www.einspruch.vvn-bda.de.

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Den „Trauermarsch“ in Lübeck verhindern – die Bullen zur Verzweiflung bringen. http://ipar.blogsport.de/2010/03/04/den-trauermarsch-in-luebeck-verhindern-die-bullen-zur-verzweiflung-bringen/ http://ipar.blogsport.de/2010/03/04/den-trauermarsch-in-luebeck-verhindern-die-bullen-zur-verzweiflung-bringen/#comments Thu, 04 Mar 2010 20:01:50 +0000 Administrator Antifaschismus Veranstaltungen und Demonstrationen http://ipar.blogsport.de/2010/03/04/den-trauermarsch-in-luebeck-verhindern-die-bullen-zur-verzweiflung-bringen/ Am 27.März 2010 wollen Nazis aus NPD und Freien Kameradschaften wieder in Lübeck marschieren und damit zum mittlerweile fünften Mal in Folge ihren geschichtsrevisionistischen „Gedenkmarsch“ unter dem Motto „Bomben für den Frieden?“ durchführen. Damit hat sich dieser jährlich stattfindende Aufmarsch zu einem der wichtigsten Events der norddeutschen Nazisszene etabliert.
Gelang es noch 2006 mit einem breiten antifaschistischen Bündnis den Aufmarsch erfolgreich zu stoppen, sorgte in den darauf folgenden Jahren ein massives Polizeiaufgebot für einen nahezu „störungsfreien“ Verlauf des Naziaufmarsches. Wir sagen: jetzt reicht’s!
Die Erfahrungen 2006 haben gezeigt – vielfältige Aktionsformen bescheren den Nazis ein Desaster! Wir rufen deshalb alle antifaschistischen Kräfte auf:

Mut zur Lücke! Kommt alle am 27. März nach Lübeck!

Mehr Infs gibt´s unter www.hl2010.tk.

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Neuer Thor Steinar Laden in Rostock-Dierkow eröffnet! http://ipar.blogsport.de/2010/03/04/neuer-thor-steinar-laden-in-rostock-dierkow-eroeffnet/ http://ipar.blogsport.de/2010/03/04/neuer-thor-steinar-laden-in-rostock-dierkow-eroeffnet/#comments Thu, 04 Mar 2010 19:00:59 +0000 Administrator Antifaschismus http://ipar.blogsport.de/2010/03/04/neuer-thor-steinar-laden-in-rostock-dierkow-eroeffnet/ Vor gut zwei Wochen eröffnete – von der allgemeinen Öffentlichkeit unbemerkt – ein neuer Thor-Steinar Laden in Rostock-Dierkow.
Das sich im Kurt-Schumacher Ring befindliche Geschäft „Haugésund“, benannt nach einer Norwegischen Stadt, ist in einem etwas heruntergekommenen Gebäude eingezogen. Nach Angaben der Ostsee-Zeitung ist der Eingang des Geschäfts allerdings verschlossen und potenzielle Kunden bekommen nur durch Klingeln an der Haustür Einlass. Auch dieser von Neofaschisten geführte Laden dürfte daher keinen großen Gewinn für die Betreiber abwerfen, so kann auch diese Ladeneröffnung nur zum Ausbau neofaschistischer Strukturen in Rostock dienen.
Den gesamten Artikel der OZ sowie ein Bild des Geschäftes findet ihr hier.

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Ausstellung im Peter Weiss Haus: HE 162- Zwischen Hochtechnologie und Zwangsarbeit http://ipar.blogsport.de/2010/03/03/ausstellung-im-peter-weiss-haus-he-162-zwischen-hochtechnologie-und-zwangsarbeit/ http://ipar.blogsport.de/2010/03/03/ausstellung-im-peter-weiss-haus-he-162-zwischen-hochtechnologie-und-zwangsarbeit/#comments Wed, 03 Mar 2010 18:00:18 +0000 Administrator Antifaschismus Geschichtsaufarbeitung Veranstaltungen und Demonstrationen http://ipar.blogsport.de/2010/03/03/ausstellung-im-peter-weiss-haus-he-162-zwischen-hochtechnologie-und-zwangsarbeit/ Die 20 Tafeln starke Ausstellung widmen sich sowohl den technischen Parametern als auch der Ausbeutung der Arbeitssklaven aus dem KZ, dem Widerstand von Häftlingen und dem Ende der Heinkel 162 im KZ-Außenlager Barth. Erarbeitet wurde die vielschichtige und tiefgehende Ausstellung vom Dokumentationszentrum Barth
Die Ausstellung wird morgen eröffnet und ist dann bis zum 25.3. im ehemaligen Haus der Freundschaft zu besichtigen.


Bild: Das Konzentrationslager Barth während der zeit des Zweiten Weltkrieges

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Meldung: Utopia Nr. 15 erschienen! http://ipar.blogsport.de/2010/02/27/meldung-utopia-nr-15-erschienen/ http://ipar.blogsport.de/2010/02/27/meldung-utopia-nr-15-erschienen/#comments Sat, 27 Feb 2010 15:48:12 +0000 Administrator Antikapitalismus Alternative Freiräume http://ipar.blogsport.de/2010/02/27/meldung-utopia-nr-15-erschienen/ Die aktuelle Ausgabe der Jugendzeitung „Utopia“ ist endlich eingetroffen! Die seit Ende 2007 regelmäßig erscheinende Zeitung informiert über aktuelle politische Themen aus Deutschland und der ganzen Welt. Die ab nun acht, anstatt vorher vier, Seiten Zeitung beschäftigt sich unter Anderem mit dem Werbefeldzug der Bundeswehr(macht) an Schulen und Tierrechtsthemen.
Die Zeitung findet ihr in Rostock in verschiedenen alternativen Zentren und auf Infoständen ausliegend. Mehr Infos über das gesamte Projekt, sowie ältere Ausgaben als Download findet ihr unter www.jugendzeitung.net.

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Horst Wessel Ehrung am Tollensesee http://ipar.blogsport.de/2010/02/25/horst-wessel-ehrung-am-tollensesee/ http://ipar.blogsport.de/2010/02/25/horst-wessel-ehrung-am-tollensesee/#comments Thu, 25 Feb 2010 19:28:44 +0000 Administrator Antifaschismus Geschichtsaufarbeitung http://ipar.blogsport.de/2010/02/25/horst-wessel-ehrung-am-tollensesee/ Letztes Wochenende fand der jährliche „Tollensemarsch“ der Neofaschisten statt. Etwa 60 Rechtsextremisten nahmen an dem geschichtsrevisionistischen Spektakel teil.
Neu dieses Jahr allerdings war: der Marsch wurde erstmals eine Woche vorverlegt. Die letzten zwei Jahre wurde die „Gedenkveranstaltung“ an den 1932 gestorbenen Nazi Horst Wessel von antifaschistischen Gruppen mehr und mehr in die Enge gedrängt, sodass die Teilnehmer_Innen des Naziaufmarsches auf Alternativstrecken auswichen. Dies dürfte auch Grund für die Vorverlegung des Marsches sein. Bis letztes Jahr organisierte die bereits verbotene, weil als antisemitisch und verfassungsfeindlich eingestufte, „Mecklenburgische Aktionsfront“ – kurz M.A.F – („IpaR.“ berichtete) den Aufmarsch. Laut Angaben der Polizei verlief die Veranstaltung ohne Zwischenfälle. Obwohl die Anzahl der Teilnehmer_Innen dieses Aufmarsches seit Jahren stagniert, ist der „Tollensemarsch“ offenbar bereits ein fester Bestandteil (neo-)faschistischer Kultur in Mecklenburg-Vorpommern, die es weiter zu beobachten und vorzugehen gilt.

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Weder Dresden noch Budapest – Erklärung der FIR gegen die neofaschistische Provokation in Budapest am 6. März 2010 http://ipar.blogsport.de/2010/02/24/weder-dresden-noch-budapest-erklaerung-der-fir-gegen-die-neofaschistische-provokation-in-budapest-am-6-maerz-2010/ http://ipar.blogsport.de/2010/02/24/weder-dresden-noch-budapest-erklaerung-der-fir-gegen-die-neofaschistische-provokation-in-budapest-am-6-maerz-2010/#comments Wed, 24 Feb 2010 20:28:49 +0000 Administrator Antifaschismus Geschichtsaufarbeitung http://ipar.blogsport.de/2010/02/24/weder-dresden-noch-budapest-erklaerung-der-fir-gegen-die-neofaschistische-provokation-in-budapest-am-6-maerz-2010/ Stoppt internationale neofaschistische Aufmärsche!

Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten betrachtet die Situation mit Sorge, dass neofaschistische Gruppen in verschiedenen europäischen Ländern internationale Manifestationen und Aktionen zur Rehabilitierung des Naziregimes und deren Verbrechen organisieren.
Neofaschisten wollen in Budapest am 6. März 2010 einen “Tag der Ehre” zelebrieren. Faktisch wollen sie an die Kollaboration zwischen ungarischen Faschisten und der deutschen SS im Kampf gegen die sowjetische Armee erinnern. Deutsche Neonazis wollten am 13. Februar 2010 in Dresden einen “Trauermarsch” zum Gedenken der Bombenopfer von 1945 durchführen – aber nur unter dem Motto: “Die Deutschen als Opfer”. Diese Provokation wurde von mehreren tausend Antifaschisten gestoppt. Sie blockierten erfolgreich den Aufmarsch der faschistischen
Gruppen. Zu beiden Ereignissen luden Neofaschisten internationale Gäste zur Teilnahme ein. Auf diese Weise wollen sie ein Netzwerk der extrem-rechten Strukturen in Europa knüpfen.
Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten protestiert gegen solche neofaschistische Provokationen und unterstützt alle Aktivitäten der Mitgliedsverbände und von Initiativen der Zivilgesellschaft solche neofaschistischen Aufmärsche zu stoppen.
Die FIR ruft die politisch verantwortlichen auf, ihren Einfluss und ihre Möglichkeiten zu nutzen, solche neofaschistischen Provokationen zu unterbinden – auch mit juristischen Mitteln. In welcher Verkleidung Neonazis auch an die Öffentlichkeit treten mögen, ob unter
dem Deckmantel des Gedenkens oder als Wahlkampfveranstaltung, es bleibt die einfache Wahrheit:

“Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!”

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