Archiv der Kategorie 'Antikapitalismus'

Meldung: Utopia Nr. 15 erschienen!

Die aktuelle Ausgabe der Jugendzeitung „Utopia“ ist endlich eingetroffen! Die seit Ende 2007 regelmäßig erscheinende Zeitung informiert über aktuelle politische Themen aus Deutschland und der ganzen Welt. Die ab nun acht, anstatt vorher vier, Seiten Zeitung beschäftigt sich unter Anderem mit dem Werbefeldzug der Bundeswehr(macht) an Schulen und Tierrechtsthemen.
Die Zeitung findet ihr in Rostock in verschiedenen alternativen Zentren und auf Infoständen ausliegend. Mehr Infos über das gesamte Projekt, sowie ältere Ausgaben als Download findet ihr unter www.jugendzeitung.net.

Aus aktuellem Anlass: Konstantin Weckers „Waffenhändlertango“

Aus Anlass der evtl. bevorstehenden NATO-Truppenaufstockung in Afghanistan und weil Musik manchmal mehr sagt, als tausend Argumente, präsentiert die Redaktion an dieser Stelle Konstantin Weckers „Waffenhändlertango“. Das Video ist zwar schon etwas älter, aber der Text leider immernoch aktuell.

Presseerklärung: FAU-Basisgewerkschaft Verboten!

Der Freien ArbeiterInnen-Union Berlin (FAU) wurde am 11.12.2009 per einstweiliger Verfügung vom Landgericht Berlin verboten, sich als Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft zu bezeichnen. Die einstweilige Verfügung wurde am 5. Januar 2010 durch das Landgericht Berlin erneut bestätigt. Dies ist der Höhepunkt einer Reihe von Versuchen der Neuen Babylon Berlin GmbH juristisch gegen die stärkste und aktivste Arbeitnehmervereinigung im Betrieb vorzugehen.
Dieser Angriff auf das Grundrecht der Koalitionsfreiheit kommt einem Gewerkschaftsverbot gleich. Nach unserem Verständnis sind es immer noch die Beschäftigten selbst, die entscheiden, wie sie sich organisieren. Sollte dieser Beschluss Bestand haben, ist das nicht nur ein Angriff gegen die FAU Berlin, sondern gegen jede Form der unabhängigen Basisorganisierung.

Veranstaltung des Rotfuchs Fördervereins mit Egon Krenz

Am Mittwoch, dem 27. Januar findet ab 14 Uhr 30 die nächste Veranstaltung des Rotfuchs-Fördervereins statt. Gast ist diesmal Egon Krenz, letzter Staatsratsvorsitzender der DDR. Krenz legt in einem einführenden Vortrag seine Sicht zu Thema „Der Umgang der BRD mit der Geschichte der DDR“ dar. Die Veranstaltung findet wegen des großen Zuspruchs in der Gaststätte „Nordlicht“ im Stadtteil Lichtenhagen statt. Einla und Gastronomie beginnen ab 13 Uhr 3o. Kommt also rechtzeitig und sichert euch gute Plätze! ;-)
Neofaschisten ist der Zutritt untersagt. Gegeben Falls wird Gebrauch vom Hausrecht gemacht.

Und damit ihr ungefähr wisst, was euch erwartet, hier einmal der „Marsch der Kampfgruppen“ der DDR ;-)


Rätedemokratie statt Parteidiktatur – Kommunismus als Gegensatz zum Bolschewismus

Die Redaktion veröffentlicht an dieser Stelle einen Auszug aus dem Artikel „Rätedemokratie statt Parteidiktatur“. Wenn ihr den gesamten Artikel lesen wollt, dann klickt einfach unten. ;-)

„Nehmen wir an, dass die zentrale Leitung … die Produktenmasse nach dem Lebensniveau rechtmäßig verteilen würde, dann bleibt trotz des glatten Ablaufs der Geschäfte die Tatsache bestehen, dass die Produzenten in Wirklichkeit nicht die Verfügung über den Produktionsapparat haben. Es wird nicht ein Apparat von den Produzenten, sondern über ihnen sein. Das kann zu nichts anderem als zu einer heftigen Unterdrückung gegenüber Gruppen führen, die zu dieser Leitung in Widerspruch stehen. Die zentrale ökonomische Macht ist zugleich die politische Macht. Jedes oppositionelle Element, welches die Dinge in politischer oder ökonomischer Hinsicht anders als die zentrale Leitung will, wird mit allen Mitteln des gewaltigen Apparates unterdrückt… So wird aus der Assoziation freier und gleicher Produzenten, die Marx verkündete, ein Zuchthausstaat, wie wir ihn noch nicht kannten.“
Zitiert wurde aus einer Schrift, worin vor etwas mehr als 60 Jahren nachgewiesen wurde, dass jene Produktionsverhältnisse, die sich seit dem Oktober 1917 in Russland entwickelten, mit Kommunismus, so wie ihn Marx und Engels verstanden, nichts zu tun hatten. Als sie erschien, stand die Terrorwelle der dreißiger Jahre noch bevor. Sie wurde bloß antizipiert. Kein politisches Ereignis, wie zum Beispiel die spätere Schreckensherrschaft, hatte ihre Kritik an der Sowjetgesellschaft mit veranlasst, sondern eine ökonomische Analyse. Auf ihrer Basis wurde der sich damals breit machende Stalinismus als der politische Ausdruck eines auf staatskapitalistischer Ausbeutung beruhenden Wirtschaftssystems betrachtet. Und nicht nur der Stalinismus allein!
Den gesamten Artikel findet ihr hier.

Antifa statt antideutsch! – Ein Silvestergruß

Wart ihr die letzte Zeit einmal wieder im Internet? Wart ihr da vielleicht auch auf Youtube? Nein? Naja das macht nix, denn hier gibts ja ab und an die besten Videos des Portals zu sehen. Diesmal gibts das „anti anti deutsche Lied“ (ja zwei mal „anti“, ist schon richtig). Zieht euch das Ding rein und empfehlt es weiter! ;-)

Where ever I stand, I don´t stand with nationalism!

No discussion – just communism!


Kommt alle zur Liebknecht-Luxemburg Demo in Berlin 2010!

Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration im Rahmen der Liebknecht-Luxemburg-Ehrung am 10. Januar 2010 um 10.00 Uhr vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde.

Über den vor 95 Jahren vom deutschen Imperialismus entfesselten I. Weltkrieg, den zu kreditieren Karl Liebknecht sich am 02. Dezember 1914 als einziger Reichstagsabgeordneter verweigerte, schrieb Rosa Luxemburg 1916 in der „Juniusbroschüre“: „Der Krieg ist ein methodisches, organisiertes, riesenhaftes Morden. Zum systematischen Morden muss aber bei normal veranlagten Menschen erst der entsprechende Rausch erzeugt werden. Dies ist seit jeher die wohlbegründete Methode der Kriegsführenden. Der Bestialität der Praxis muss die Bestialität der Gedanken und der Gesinnung entsprechen, diese muss jene vorbereiten und begleiten“. Luxemburg sprach von Hetzblättern, „die Berg und Tal zusammenbringen, Krieg mit ´Humanität´, Morden mit Bruderliebe, Bewilligung von Mitteln zum Kriege mit sozialistischer Völkerverbrüderung vermählen wollen.“

Für die Konsequenz ihres Handelns und die unbestechliche Klarheit ihres Denkens wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht vor 91 Jahren von der Reaktion ermordet. So wie sie wehren wir uns heute gegen jene, die uns weismachen wollen, Krieg und Menschenrechte, Morden und Brüderlichkeit, Kriegsetats und „internationale Staatengemeinschaft“ gehörten zusammen. Luxemburg und Liebknecht ehrend demonstrieren wir gegen imperialistische Kriege. Wir fordern den sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Wir demonstrieren gegen jegliche direkte und indirekte Kriegsbeteiligung Deutschlands, gegen alle aggressiven Bestrebungen der EU und der NATO, gegen horrende Rüstungsausgaben und mörderische Rüstungsexporte. Unsere Sympathie gilt allen Bestrebungen, den US-amerikanischen Hegemonieanspruch einzudämmen. Voller Hoffnung blicken wir auf die revolutionären Bewegungen Lateinamerikas und wir verabscheuen die honduranischen Putschisten. Der MAS-Regierung Evo Morales gilt unsere Solidarität ebenso wie den Fortschrittskräften Venezuelas und dem sozialistischen Kuba. Unsere ausdrückliche Solidarität gehört dem palästinensischen Volk und der israelischen Friedensbewegung. Wir wenden uns gegen alle neokolonialistischen Machenschaften, gegen die hemmungslose Ausbeutung insbesondere des afrikanischen Kontinents.

Gerade in Anbetracht der seit 1945 größten Weltwirtschafts- und Finanzkrise demonstrieren wir gegen rapide wachsende Arbeitslosigkeit, den grassierenden Sozialabbau und die damit einhergehende Entwürdigung von Millionen Menschen. Wir stellen uns gegen die unverschämten Beschränkungen bürgerlicher Freiheitsrechte unter der Flagge der Terrorbekämpfung. Wir wehren uns gegen die stetig aggressiver agierenden Nazis und demonstrieren gegen Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Nationalismus. Dem Antifaschismus, der internationalen Solidarität und dem Humanismus fühlen wir uns unbedingt verpflichtet.

Wir – Linke unterschiedlicher Strömungen – werden am 10. Januar 2010 friedlich unsere Standpunkte und Forderungen bekunden. Wir rufen zu einem breiten Bündnis auf.

Berlin, 18.09.2009

Über die Geschichte der „Ejército Zapatista de Liberación Nacional“ (EZLN)

Die Ejército Zapatista de Liberación Nacional (zu deutsch: Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung), oder kurz EZLN, ist heute eine der bekanntesten antiimperialistischen Guerilla Südamerikas und der ganzen Welt. Gegründet wurde sie 1983 als ursprünglich klassische marxistisch-maoistische Guerillabewegung in Chiapas, einem der ärmsten Bundesstaaten Mexikos. Nach ihrer Gründung suchten die Zapatisten Kontakt zu der einheimischen Bevölkerung, die hauptsächlich aus christlichen Bauern bestand. Auf diese Art erfolgte die nächsten Jahre eine Verschmelzung verschiedener Einflüsse, sowohl aus dem sozialistischen, dem anarchistischen, aber auch aus dem religiösen Bereich, die zu einer bis heute einmaligen Form des Zusammenlebens der Chiapas führte. Was die EZLN bis heute auszeichnet, ist ihr radikales basisdemokratisches Verständnis. So will sie auch nicht die Macht im mexikanischem Staat übernehmen, vielmehr will sie autonome Verwaltungsstrukturen schaffen, in denen die Menschen ihre Probleme ohne Bevormundung Anderer lösen können.

Erstmals in Erscheinung trat die EZLN am 1. Januar 1994. Vermummte Kämpfer besetzten fünf Verwaltungszentren im östlichen Chiapas und erklärten der mexikanischen Regierung den Krieg, mit dem Versprechen, bis in die mexikanische Hauptstadt vorzudringen. Nach nur zwölf Tagen teilweise erbitterten Kämpfen wurde ein Waffenstillstand ausgehandelt. Das eigentliche Ziel, einen allgemeinen Volksaufstand in ganz Mexiko zu entfachen, verfehlte die EZLN dabei. Sie zog sich nach einigen Tagen aus den Städten zurück in den nur schwer für das mexikanische Militär erreichbaren Dschungel zurück, in denen sie von der verarmten Bevölkerung Unterstützung erhielt. Seit diesem Aufstand sind die Zapatisten und ihre Sympathisanten immer wieder Opfer von Überfällen reaktionärer Paramilitärs, die zu großen Teilen von der mexikanischen Regierung bezahlt und versorgt werden.
Die EZLN kämpft nicht nur mit Waffen gegen die zunehmende Verarmung der einfachen Bevölkerung und globale Probleme, wie der anhaltende Neoliberalismus, sondern auch mit sozialen Initiativen, die bei der Verbesserung der Lebenssituation der Menschen auch in den Städten Mexikos helfen.

Die hauptsächlich aus Bauernmilizen bestehende Bewegung hat bereits zwei Mal zum intergalaktischen Treffen gegen Neoliberalismus und für Menschlichkeit eingeladen. Das zweite Treffen fand in Spanien statt, um den weltweiten Anspruch der Forderungen der EZLN zu unterstreichen. Zum ersten Treffen, 1996 in Chiapas, kamen über 3.000 Menschen aus über 50 Länder der ganzen Welt. Ein Jahr später fand schon das zweite Treffen statt. Die während den internationalen Treffen geknüpften Kontakte hatten im Februar 1998 die Gründung der PGA (Peoples Global Action), einem weltweiten Netzwerk zur Vernetzung und zur Aktionskoordination, zur Folge. Während diesem gesamten Prozesses löste sich der militärische Apparat allmählich von der zivilen Basis, sodass auch zunehmend Gewaltvermeidende Gruppierungen Interesse an der Arbeit der EZLN finden.

Am 9. August 2003 wurden die so genannten „Caracoles“ gegründet. Es handelt sich dabei um fünf kommunale Verwaltungszentren, in denen die „Juntas der Guten Regierung“ tagen. Sie sind regelmäßig wechselnde, streng basisdemokratische Regierungen, die sich mit den Sorgen und Nöte aller Bewohner_Innen befassen.
2005 startete die EZLN anlässlich der Präsidentschaftswahlen in Mexiko eine Kampagne gegen das gesamte Parteiensystem und forderte stattdessen eine außerparlamentarische Mobilisierung und begann mit der „anderen Kampagne“. Mehrere Treffen mit allen linken Gruppierungen in Mexiko sollte zu einer landesweiten Vernetzung führen. Diese Kampagne wird nicht zuletzt durch immer wieder währende Angriffe von rechtsgerichteten Gruppen und ehemals verbündeten Bauernmilizen, mit denen sich die EZLN mittler Weile um ursprünglich gemeinsam besetztes Land im Streit liegt, überschattet. Mehrmals entzog sich die Führung der EZLN deshalb bereits der Öffentlichkeit, um sich auf drohende Konflikte vorzubereiten. Was Die Zukunft bringt, bleibt also abzuwarten.

Und nun, sozusagen als praktischen Abschluss, könnt ihr euch jetzt einmal die „Besetzung“ einer Regierungsmilitärbasis angucken. Viel Spass dabei ;-)

Veranstaltung des Rotfuchs Fördervereins am 16. Dezember in Rostock

Es ist einmal wieder soweit: die monatliche Veranstaltung des RotFuchs Fördervereins Ortsgruppe Rostock im Kooperation mit der ISOR-TIG Rostock steht vor der Tür. Zu Gast ist diesmal Horst Vogel, Generalmajor a.D. der HVA. Das Thema lautet: „Über die Industriespionage der DDR. Die wissenschaftlich-technische Aufklärung der HVA“. Der Zeitzeuge berichtet aus seinen Erfahrungen und stellt sein aktuelles Buch vor
Ort ist wie immer das Mehrgeneratonenhaus in der Maxim-Gorki-Straße 52 in Evershagen. Die Veranstaltung beginnt statt wie angekündigt 14 uhr um 15 Uhr.
Kommt zahlreich, damit auch dieses Mal wieder die Hütte voll wird!

Westerwelle zum Amtsantrittsbesuch im Nahen Osten – Weg in den Frieden oder doch nur Neuabsprachen der Kriegsprofiteure?

Gestern ist der neue Außenminister der Bundesrepublik Deutschland in Israel zu einem Staatsbesuch eingeflogen. Bürgerliche Medien erklären bereits jetzt die Reise als „bisher schwierigsten Amtsbesuch“ Guido Westerwelles.
Neben einem obligatorischen Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem traf sich der FDP Vorsitzende bereits gestern mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu. Ein Besuch beim Chef der palästinensischen Autonomiebehörde, Salam Fajad, ist für Dienstag geplant. Eines der wichtigsten Gesprächthemen ist die Forderung nach einem Stopp des israelischen Siedlungsbaus auf besetzten Palästinensergebieten. Trotz dieser Israel-kritischen Haltung, die mittler Weile auch die US-Regierung teilt, scheinen sich die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel nicht zu verschlechtern.
Ob aus den freundlichen Worten aller Seiten dann irgendwann auch einmal Taten folgen werden, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlicher ist, dass sich die Regierungen der kapitalistischen Staaten einmal mehr im Namen der Großkonzerne die Klinke in die Hand geben werden, um ihre Macht zu sichern, ungeachtet aller vorgetäuschten religiösen Konflikte. Schließlich ist Guido Westerwelle nicht nur neuer Außenminister, sondern auch Vorreiter der Neoliberalen und die lassen sich Geschäfte, auch und besonders mit Kriegsgerät, sicher nicht entgehen. Immerhin muss die Wirtschaft wieder angekurbelt werden …

Aus akuellem Anlass und weil es zum Thema passt, hier einmal die Sendung „Mit offenen Karten“ zum Thema „Nahost-Konflikt“. Die empfehlenswerte geopolitische Sendung erscheint regelmäßig auf dem deutsch-französischen TV-Sender arte.


Buchtipp: „Vom Glück der Gemeinsamkeit“ – Ein Buch über Liebe, Freundschaft und Solidarität

Wer kennt sie nicht: Karl Marx und Friedrich Engels. Bekannt sind sie vor allem durch ihre Kapitalismus-Kritik und die sozialistisch/kommunistische Idee. Aber Karl und Friedrich beschäftigten sich nicht nur mit der „großen Weltpolitik“, oft schrieben sie auch in ihren Briefen von ihren persönlichen Gefühlen gegenüber ihren Liebsten und Freunden.
Das Buch „Vom Glück der Gemeinsamkeit –Über Liebe, Freundschaft und Solidarität“ liefert eine kleine Auswahl an Briefen, die sich die beiden Freunde gegenseitig schrieben. Es sind authentische Zeugnisse über die persönlichen Gefühle, Werte und Ideen der beiden Mitbegründer der kommunistischen Ideologie. „Die Texte vermitteln (…) viel von dem, was den Begründern des wissenschaftlichen Sozialismus das Leben lebenswert machte, was ihnen Kraft und Zuversicht gab, was sie als Glück und Sinn des Lebens empfanden“ heißt es im Einband des Buches.
Das 327 seitige Buch ist ein ergreifendes Zeugnis für Jede und Jeden, die/der Karl Marx und Friedrich Engels nicht nur als die wissenschaftlichen Theoretiker, sondern auch den Menschen hinter der Wissenschaft kennen lernen wollen. Ein Buch, dass die Menschlichkeit hinter den oft doch sehr abgehobenen Aufsätzen der Beiden viel realer und deshalb greifbarer machen lässt.
Das Buch erschien erstmals 1985 im Dietz Verlag Berlin. Die ISBN-Nummer lautet: 3-320-00286-4.

Veranstaltung des Rotfuchs Förderverein in Rostock

Wie jeden Monat findet auch im September eine Veranstaltung des RotFuchs Fördervereins statt. Dr. Elke Steven, Sekretärin des Komitees „Grundrechte und Demokratie“ spricht zum Thema „Die Entwicklung der Demokratie in der BRD“. Ein aktuelles, aber auch brisantes Thema. Es dürfte also wieder spannend werden. Kommt deshalb alle und diskutiert mit, denn es geht um unser aller Grundrechte!
Ort ist das Mehrgenerationenhaus in Rostock-Evershagen, Maxim-Gorli-Straße 52.

Wirtschaftskrise? Im Kapitalismus nix Neues! – Linker Block Rostock startet Antikapitalismus-Kampagne!

Der Linke Block Rostock (LiBRo) startet mit seiner Antikap – Kampagne. Mit Plakaten und Aufklebern, sowie mehreren Flugblättern und der Broschüre „Der Kapitalismus – Ein Erklärungsversuch für Einsteiger_innen“ wird LiBRo künftig über den kapitalistischen Normalzustand aufklären! Auf der Kampagnenseite antikaprostock.blogsport.de findet ihr darüber hinaus aktuelle Informationen zur Krise, Reden und Aufsätze von Menschen, die sich schon lange vor uns über Alternativen zum Kapitalismus beschäftigt haben, Material zur Kampagne und noch Vieles mehr!

Seit Monaten dauert nun schon die so genannte Weltwirtschaftskrise an. Zehntausende Arbeitsplätze sind bereits verloren gegangen, Hunderttausende Jobs sind in Gefahr! Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sind die Folge. Während sich das neoliberale System seit Jahren gegen eine Reichensteuer sträubt, werden jetzt „Schutzschirme für die Wirtschaft“ aufgebaut, zur gleichen Zeit verarmen die einfachen Menschen weiter und weiter. Die Schere zwischen „Arm“ und „Reich“ klafft in der kapitalistischen Welt seit jeher auseinander, doch nun werden die immensen Unterschiede so deutlich und unübersehbar groß, dass sich vieler Orts die Frage gestellt werden muss, ob es „so weiter gehen kann“.
Der Kapitalismus bedeutet nicht die freie Entfaltung für den Einzelnen, sondern die Unterdrückung der Masse der Menschen durch eine kleine Gruppe von Industriellen, Börsengurus und Superreichen. Politiker_Innen sind dabei meistens nur Strohmänner dieser Clique oder sie sitzen sogar selbst in den Aufsichtsräten des Kapitals!
Konnte sich der Kapitalismus in den letzten 300 Jahren nahezu ungehindert ausbreiten, stößt er jetzt an seine ökologischen Grenzen: Klimaerwärmung, Rohstoffknappheit , dazu gehören nicht zuletzt Öl und auch Trinkwasser, sowie der langsame Zusammenbruch der fiktiv festgesetzten Geldwirtschaft führen zu einem Kollaps, der seines Gleichen sucht!
Der Kapitalismus als weltumspannendes System hat abgewirtschaftet! Wir brauchen eine Welt, in der wir uns um die Umwelt unseres Planeten kümmern, schon um unserer Kinder Willen! Eine Welt, in der wir alle gleich viel wert sind und gleich behandelt werden! Wir brauchen eine Welt, in der unser geschaffener Reichtum gleich verteilt wird! Mögliche Alternativen gibt es! Wir müssen das Rad also nicht neu erfinden!
Arbeiten wir zusammen für eine neue Welt des Friedens und der Freiheit, ohne Bevormundung durch andere und ohne fiktiv festgesetzte Staatsgrenzen! Die Zukunft können wir nur alle zusammen bestimmen, oder gar nicht!

Neoliberale Untriebe aufdecken! Kapitalismus überwinden!

Für eine gerechte Welt, in der jeder Mensch einen Wert hat!

Quelle: www.antikaprostock.blogsport.de




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: